Systemsicherung wieder einspielen
Nachdem die Systemsicherung beendet ist, können Sie den Rechner herunterfahren und die Systemfestplatte austauschen.
- Legen Sie anschließend die Installations-DVD von Vista ein und starten Sie Ihren PC neu.
- Jetzt wird von der Vista-DVD gestartet und die Installations-Routine von Vista erscheint auf Ihrem Bildschirm. Geben Sie die Seriennummer ein und teilen Sie Vista anschließend mit, auf welcher Partition Sie das Betriebssystem installieren möchten.
- Mithilfe der angebotenen Optionen können Sie die neue Festplatte auch vorher partitionieren sowie im NTFS-Format formatieren. Berücksichtigen Sie dabei, dass eine Formatierung Sektor für Sektor mehrere Stunden dauern kann und wählen Sie deshalb lieber eine Schnell-Formatierung aus.
- Ihr PC startet jetzt erneut von der Installations-DVD von Vista, doch statt „Installation“ wählen Sie die „Reparatur-Optionen“ aus. Vista wird jetzt Ihre System-Festplatte überprüfen, jedoch keine Fehler oder Schäden feststellen können. Im darauf folgenden Schritt wählen Sie die Option „Computer komplett wiederherstellen“ aus. Die Sicherungsdaten wird die Reparatur-Routine von Vista jetzt auf der angeschlossenen externen Festplatte finden.
- Bestätigen Sie anschließend den Sicherheitshinweis, dass alle Daten auf dem gefundenen Ziellaufwerk (Ihrer neuen System-Festplatte) überschrieben werden dürfen.
Je nach Umfang Ihrer zuvor angelegten Systemsicherung benötigt Vista jetzt einige Zeit, um Ihren Computer wieder komplett herzustellen.
Anschließend können Sie von Ihrer neuen System-Festplatte wie gewohnt hochfahren – entfernen Sie deshalb die Installations-DVD von Vista aus dem Laufwerksschacht, bevor Sie Ihren Rechner neu starten.
Gerhard, 02.01.2009 16:57:
Leider werden viele Rechner mit vorinstalliertem Vista ausgeliefert ohne eine Vista-DVD, z. B. von HP. Wie muss ich dann vorgehen, im Grunde habe ich ja dann nur System-Recovery mit der entsprechenden Partition. Muss diese Prtition samt Inhalt auch auf der neuen Festplatte eingerichtet werden ?
Vielen Dank für eine Antwort. Der Nachteil aller solcher Artikel ist bisher, dass keiner auf dieses Problem eingeht, obwohl das heute fast Standard ist.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Bäßler

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