Auslagerungsdatei optimieren

Optimierte Auslagerungsdatei bringt mehr Tempo bei Dateizugriffen.

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Regelmäßig defragmentieren und außerdem vorbeugen

Die größte "Bremse" für zügige Dateizugriffe ist eine hohe Fragmentierung des Systems. Mit zunehmender Fragmentierung der Festplatte steigen auch die Ladezeiten für Programme und Dateien immer weiter an. Deshalb ist es unumgänglich, das System von Zeit zu Zeit mithilfe des Windows-Programms "Defragmentierung", das Sie im Menü unter "Start/(Alle) Programme/Zubehör/Systemprogramme" finden, zu warten. Da dieser Vorgang in Abhängigkeit der Festplattengröße und der gespeicherten Datenmenge schon einige Zeit in Anspruch nehmen kann, lohnt es sich, bereits im Vorfeld Maßnahmen gegen eine zu schnelle Fragmentierung der Festplatten zu ergreifen.

Der Windows System-Cache begünstigt in der Standardeinstellung die schnelle Fragmentierung


Eine häufige Ursache für die schnell voranschreitende Fragmentierung des Systems ist der Windows-System Cache. Windows legt unmittelbar nach dem Systemstart eine Auslagerungsdatei an, in der selten genutzte Speicherinhalte vorübergehend aus dem Arbeitsspeicher des Systems auf die Festplatte ausgelagert werden. Dabei variiert die Größe der Datei in Abhängigkeit von den Systemvoreinstellungen, der Größe des Arbeitsspeichers und der aktuell geladenen beziehungsweise genutzten Programme. Die Fragmentierung ist eine Folge der ständigen Größenänderung der Datei. Deshalb ist es sinnvoll, die minimale und maximale Größe der Auslagerugndatei auf einen einheitlichen Wert einzustellen. Die Datei wird nach dem Systemstart einmalig eingerichtet und behält dann fortlaufend ihre feste Größe:

    Gleiche Werte für minimale und maximale Größe einstellen

  1. Im Einstellungsmenü "Systemeigenschaften". In diesem Einstellungsmenü sehen Sie im Reiter "Allgemeines" die Größe Ihres physikalischen Arbeitsspeichers (RAM). Diesen Wert müssen sie mal 1,5 nehmen, um die optimale Größe Ihres Virtuellen Arbeitsspeichers zu errechnen.
  2. Anschließend rufen Sie das Einstellungsmenü des "Virtuellen Arbeitsspeichers" auf: Klicken Sie dazu unter "Start/Systemsteuerung/System" auf die Registerkarte "Erweitert". Unter der Rubrik "Systemleistung" klicken Sie dann auf "Einstellungen" und im nächsten Dialogfeld wiederum auf die Registerkarte "Erweitert". Unter "Virtueller Arbeitsspeicher" rufen Sie die "Ändern"-Option auf.

    Zunächst Systemlaufwerk auswählen

  3. Arbeitet ihr System mit mehr als einem Laufwerk beziehungsweise einer Partition, wählen Sie zunächst das Systemlaufwerk aus, auf dem ihre Windows XP-Installation läuft.

    Durchschnittswert eintragen

  4. Klicken Sie anschließend auf die Option "Benutzerdefinierte Größe" und geben Sie unter "Anfangsgröße" und "Maximale Größe" den zuvor ermittelten Durchschnittswert für die Auslagerungsdatei an. Die Eingaben werden wirksam, sobald Sie auf die "Festlegen"-Schaltfläche klicken.

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Karl Wilhelm, 22.10.2008 19:13:
Sehr instruktiv, danke.
Wolfgang, 22.10.2008 19:55:
Danke. Konkret und hilfreich.
Hans, 25.10.2008 13:07:
Sehr guter Tipp, weiter so
Harald, 25.10.2008 14:08:
Großartig ! Kompliziertes einfach erklärt ! Weiter so ! Interessiere mich schon für den nächsten Beitrag !
Klaus, 25.10.2008 21:56:
Prima Hinweise - Ich bin froh das ich mich für Eure Newsletter angemeldet habe.
Otto, 26.10.2008 04:36:
Ausgezeichnee Anleitung und hervorragende Demo-Gestaltung. Super!
Andre, 26.10.2008 11:56:
Sehr hilfreich -auch für Anfänger
Harry, 26.10.2008 17:18:
Der Newsletter mit seinen vielen Hinweisen, Ratschlägen und Anleitungen ist immer lesenswert. Danke.
Gottfried, 27.10.2008 05:43:
Zufriedenstellend und wichtig!
Alexander, 28.10.2008 12:19:
Ich lege meine Auslagerungsdatei immer auf eine eigene Partition und achte darauf, dass sie in einem Stück auf diese geschrieben wird...