Reiner Backer

eCrime-Ausblick 2010

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu und die Online-Community blickt auf ein bewegendes eCrime-Jahr zurück, das geprägt war von einem weiteren Anstieg krimineller Aktivitäten und einer deutlichen Zunahmen von Attacken auf PC-User. Die weiter vorangeschrittene Professionalisierung der Schattenwirtschaft sorgte auch 2009 für enorme finanzielle Schäden.

Die Cyberbanden haben ihrerseits die realisierten Gewinne in immer bessere Infrastrukturen und in neue Angriffstechniken investiert. Vor diesem Hintergrund ist für 2010 nichts Gutes zu erwarten. Doch womit werden wir 2010 zu rechnen haben? Die Experten der G Data SecurityLabs wagen einen Ausblick und haben ihre Prognosen für das kommende Jahr zusammengetragen.

Immer mehr Infektionen erfolgen über Webseiten, die zuvor von Kriminellen gekapert wurden. Internetsetien mit schwachen Passwörtern und Sicherheitslücken in Webapplikationen werden automatisiert aufgespürt und kompromittiert. Wenn sich Angreifer Zugang zu einem Webserver verschafft haben, können sie dort Schadprogramme zum Download anbieten. Noch hinterhältiger ist es aber, wenn bei sog. Drive-by-Downloads im Hintergrund versucht wird, Sicherheitslücken des Browsers bzw. seiner Komponenten auszunutzen, um den Rechner unbemerkt zu übernehmen.

Obwohl einige Betreiber von Webseiten die Zeichen der Zeit erkannt haben, gibt es weiterhin zahllose nur schwach gesicherte Websites, die im kommenden Jahr verstärkt im Visier der Malware-Society stehen werden.

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