Reiner Backer

Cyberkriminelle stellen die ersten Apple iPad-Fallen auf

Seitdem Apple bekannt gegeben hat, wann das iPad erhältlich ist, ist das neue Gerät eines der am meisten diskutierten Themen im Web. Doch aufgepasst: Diesen Marketingeffekt machen sich die ersten Cyberkriminellen bereits zu Nutze.

Die Sicherheitsanalysen von Trend Miro haben bösartige Suchergebnisse gefunden, die auf Seiten mit gefälschter Antivirensoftware führen. Bei der Software handelt es sich in Wahrheit um ein trojanisches Pferd. Nach der Installation zeigt die Schadsoftware einen gefälschten Warnhinweis, dass der Rechner des Anwenders infiziert sei, und fordert auf, durch Anklicken den Säuberungsprozess zu starten. Wer auf diesen Trick hereinfällt und klickt, wird mit einer daraufhin erscheinenden Werbeseite zum Kauf der angeblichen Antivirensoftware ermahnt. Wer jedoch auf dieses gefälschte Angebot eingeht, verliert nicht nur Geld, sondern gibt unter Umständen auch persönliche Daten preis (Phishing), die Cyberkriminelle für weitere Machenschaften wie zum Beispiel Kreditkartenbetrug nutzen können.

Trend Micro empfiehlt Anwendern daher, bei Suchanfragen nach dem neuen Apple iPad die angezeigten Suchergebnisse auf ihre Reputation hin zu prüfen und nur diejenigen Seiten mit einwandfreiem Ruf zu besuchen.

Anwender, die fürchten, ihr Rechner könnte bereits infiziert sein, können das kostenlose Online-Tool HouseCall nutzen, um ihren Rechner gegebenenfalls von Schadsoftware zu säubern. HouseCall von Trend Micro steht hier zum Download bereit.

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