Offizielle Sicherheitswarnung: Internet Explorer momentan nicht benutzen
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derzeit vor einer kritischen Sicherheitslücke im Internet Explorer und wir können uns dieser Warnung nur ausdrücklich anschließen. Das BSI stuft die Gefahr auf einer Skala von 1 bis 5 mit 4 ein, was bereits deutlich macht, das man die Bedrohung keinesfalls unterschätzen sollte.
Konkret geht es um eine Sicherheitslücke im Internet Explorer, die auch andere Anwendungen betreffen kann. Diese bislang unbekannte Sicherheitslücke kann von Angreifern dazu genutzt werden, über eine manipulierte Website beliebigen Code auf den Rechner des Anwenders zu schmuggeln und dort auszuführen.
Vielleicht haben Sie in den Nachrichten der letzten Tage Berichte über die Angriffe chinesischer Hacker auf den Suchmaschinen-Riesen Google gesehen bzw. davon in anderen Medien erfahren. Diese Angriffe sind aller Voraussicht nach über diese Sicherheitslücke erfolgt. Diese Sicherheitslücke wird auch bereits von anderen Cyber-Kriminellen ausgenutzt.
Nach Bekanntwerden einer Sicherheitslücke beginnt ein Wettrennen zwischen Microsoft und Cyber-Kriminellen, dessen „Sieger“ in der Regel nicht vorher feststeht. Deshalb sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit vorerst auf den Einsatz des Internet Explorer 6 und 7 verzichten.
Im Internet Explorer 8 ist zwar standardmäßig die Datenausführungsverhinderung aktiviert, doch dies bietet keinen hundertprozentigen Schutz, sodass Sie auch diesen Browser momentan nicht nutzen sollten.
Als alternative Browser empfehlen sich Firefox und Opera.
Download von Firefox 3.5.7: www.mozilla-europe.org/de/firefox/
Download von Opera 10.10: www.opera.com
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