Tino Hahn

iPad als externer Monitor für Vista und Windows 7

Obwohl das iPad von einer beispiellosen Welle des Erfolgs getragen wird, hagelt es nach wie vor Kritik: Viel zu teuer sei das iPad und wieder völlig in das Ökosystem von Apple integriert. So fehlen nicht nur USB-Schnittstellen, sondern auch einfache und bequeme Methoden, um auf die Dateien zuzugreifen, die auf dem iPad gespeichert sind.

Daran kann zwar auch die iPad-App "MaxiVista" nichts ändern - doch dafür ermöglicht sie es, das iPad als erweiterten Bildschirm unter Windows 7 und Windows Vista zu nutzen.

Da die Verbindung über WLAN aufgebaut wird, fordert MaxiVista einige Tribute: So lassen sich keine Videos auf dem iPad anzeigen, wenn es als erweiterte Bildschirmanzeige dient. Das hohe Datenaufkommen kann per WLAN nicht ruckelfrei und ohne deutlich sichtbare Kompressions-Artefakte übertragen werden.

Schwerer wiegt jedoch, dass sich das iPad auch nicht als günstige Touchscreen-Alternative unter Windows Vista und Windows 7 nutzen lässt: Die intuitive Bedienung durch einfaches Berühren des Bildschirms steht nicht zur Verfügung. Das iPad fungiert lediglich als reiner Bildschirm und ist somit optimal geeignet, um beispielsweise Messenger wie Skype anzuzeigen oder die Tool-Leisten von platzhungrigen Anwendungen wie Photoshop. Alternativ könnten Sie das iPad auch dazu benutzen, um eingehende E-Mails in Outlook im Auge behalten zu können.

Mit einem Preis von 7,99 Euro ist MaxiVista kein Schnäppchen. Allerdings lohnt sich der Kauf, da Sie die zur Verfügung stehende Bildschirmfläche deutlich erweitern können.

MaxiVista erhalten Sie über den App Store von iTunes.

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