Tino Hahn

Die Preise der einzelnen Windows 7-Editionen

Nachdem gestern die Namen der einzelnen Windows 7-Editionen bekannt gegeben worden, folgen jetzt die unverbindlichen Preisempfehlungen für Händler und OEMs:

Die kleinste Edition mit dem Namen Windows 7 Starter Edition soll für 199,95 US-Dollar ausschließlich an OEMs verkauft werden. Diese Edition besitzt eine Reihe von Einschränkungen: Die Aero-Oberfläche wird nicht integriert sein und es können lediglich drei Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, was die Starter Edition nur bedingt zu einem Multitasking-Betriebssystem macht. Bislang ist noch nicht eindeutig klar, was Microsoft genau unter „Anwendungen“ versteht – es ist jedoch davon auszugehen, dass Antiviren-Software oder Messenger nicht als eigenständige Anwendungen gezählt werden. Andernfalls dürfte sich diese Edition als Flop erweisen.

Bei der Windows 7 Home Premium 7 Edition handelt es sich um die Version von Windows 7, die nach dem Willen von Microsoft hauptsächlich von Privatanwendern eingesetzt werden soll. Neben der Aero-Oberfläche sind hier auch Multimedia-Funktionen vorhanden. Außerdem werden auch Multi-Touch sowie Heim-Netzwerke unterstützt. Das Einrichten von Netzwerken soll in Windows 7 generell viel einfacher von der Hand gehen als noch in Windows Vista. Diese Edition soll 259,95 US-Dollar kosten.

Mit Windows 7 Professional wendet sich Microsoft – wie der Name dieser Edition bereits sagt – an professionelle Anwender. Neben den Funktionen der Home Premium Edition sind noch weitere Netzwerk-Funktionen sowie das bereits aus Vista bekannte Mobility-Center und ein Präsentations-Modus integriert. Windows 7 Professional dürfte deshalb auch für Notebook-Nutzer interessant sein, da das Mobility-Center einen erleichterten Zugriff auf viele häufig benötigte Mobil-Funktionen bietet, die andernfalls nur umständlich zu erreichen sind. Der Preis beträgt 299,95 US-Dollar.

Die Speerspitze bildet die Windows 7 Ultimate Edition, die alle Funktionen enthält, die Windows 7 bietet: Neben den bereits genannten Features sind noch BitLocker, Direct Access und Branch Cache enthalten. Ihr Preis liegt bei 319,95 US-Dollar.

Noch nicht bekannt ist der Verkaufspreis von Windows 7 Enterprise, der Unternehmens-Version von Windows 7. Diese Edition ist identisch mit Windows 7 Professional, enthält jedoch kein Media Center, da es für den geschäftlichen Einsatz vorgesehen ist.

 

Zu berücksichtigen ist, dass es auch bei Windows  7 wieder System-Builder-Versionen geben wird, die erheblich preiswerter ausfallen. Genauere Informationen hat Microsoft jedoch bislang noch nicht veröffentlicht.

 

Quelle: windows-secrets.de, 05.02.2009 - 01:39

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Reiner, 19.02.2009 00:38:
Ich nutze die Win 7er Betaversion und mache auch regen Feedbackgebrauch, ich fände es schön wenn die "Beta - Mitarbeiter" einen Preisvorteil bekommen könnte das wäre doch fair
Roberto, 28.02.2009 15:56:
Also wenn die preise so bleiben oder sich auch nicht sehr verändern werden nicht viele sofort von vista etc. zu windows sieben wechseln da werden die leute wohl noch warten bis die preise fallen.
Chris, 03.03.2009 19:54:
Preise für Betriebssysteme fallen kaum über die Jahre, das ist hier nicht wie bei Elektronikartikeln :) Und wie bereits erwähnt gibt es doch die günstigen System Builder Versionen ohne Handbuch und telefonischen Support, aber wer braucht das schon :)

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